Urlaubserlbnisse Teil 3

Tag 3 :

Wie gestern ließen wir auch den 3. Tag bei unserem Bäcker beginnen. Kaum zu glauben aber die Verkäuferin wußte sofort wie wir unseren Kaffee wollten (mit viel Milch) und fragte uns nach unserem gestrigen Tag. Danach sollte endlich Berlin erobert werden. Mit dem Bus, einem Doppelstockungetüm (in einen anderen wäre unsere Tochter nicht eingestiegen) gings Richtung Bhf Zoo. Doch wie sollte es dort weiter gehen. Zum Glück gab es eine ältere Dame (73 Jahre die ihre kranke Tante pflegt), die uns kurzer Hand zum richtigen Bus Richtung Brandenburger Tor mit nahm und sofort auf der ganzen Fahrt als Reiseleiterin fungierte. Sie zeigte uns den Funkturm, den langen Lulatsch, diverse Theater und Opernhäuser. Ich bekomme garnicht mehr alles zusammen. Außerdem würde es hier wohl den Rahmen sprengen.

Kurz vor dem Brandenburger Tor stiegen wir aus, da ich mich gerne für eine Besichtigung der Reichstagskuppel eintragen wollte. Die Schlange war ewiglang und das Warten hätte gut 2 Stunden gedauert. Das wars mir dann doch nicht wert. Also gings doch zuerst zum Brandenburger Tor. Wie bei meinem letzten Besuch in Berlin war ich irgendwie entteuscht, da es im Fernsehen immer viel größer wirkt. Von hier aus machten wir uns auf den Weg zum Alex, dem Fernsehturm am Alexanderplatz. Auf dem Weg dorthin sahen wir jede Menge Sehenswürdigkeiten: die alte Wache (sehr beeindruckend), das alte Museum, der Dom (schon wieder eine lange Schlange), die Baustelle des neuen Schloßes mit dem Humboldforum, das rote Rathaus, dieverse Ladentoiletten….

Auch am Alex gab es eine rießen Schlange und wir hatten keine Lust Stunden lang an zu stehen. Also haben wir lieber gut im Blockhous zu Mittag gegessen ( mit einer super klasse tollen Bedienung die unserer Kleinen jedesmal ein Bitte abrang. Extra klasse!) und anschließend eine Bootstour, die sie dann in die Knie zwang und einen Mittagsschlaf abnötigte. Die Bootstour war nun aber auch nicht so wirklich ganz aufregend. gut man sah Das Kanzleramt, verschiedene Ministerien und  die ARD aber auch hier hatte ich mir irgendwie was anderes vorgestellt. Seis drum es war eine Stunde Erholung und Kräfte sammeln für die nächste Runde. Allerdings ließ ich meine schlafende Tochter mit meiner Frau zurück, die sich gerne bereit erklärte alleine auf die Kleine bei einem schönen Eiskaffee aufzupassen. Ich schaute mir in der Zwischenzeit das Nikolaiviertel und die Nikolaikirche an, wo die Gottesdienste zu Beginn der Montagsdemos in der DDR stattfanden. Alleine lassen sich auch die Caches leichter finden.

Ah eine ganz geniale Entdeckung machten wir in den Ampelmännchenläden. Dort gibt es nämlich eine super leckere Limonade und da diese gerade im Abverkauf war kostete ein Liter nur sage und schreibe 1,- Euro. Unser tägliches Trinken war von nun an auch gesichert. Super lecker.

Auf dem Heimweg kamen wir am Holocoust Denkmal vorbei und ich wollte mir die Schlange am Reichstag noch mal anschauen, ob man da nicht vielleicht abends nicht ganz so lange braucht bis man sich für einen Termin für die nächsten Tage registrieren lassen kann. Die Schlange war wesentlich kleiner also stellte ich mich an. Meine zwei Damen wollten nicht mit, da die eine noch zu klein dafür war und die andere schon einmal oben war. Also wartete ich eine ganze Zeit alleine. Da ich den Geldbeutel dabei hatte tauchten die zwei wenig später bei mir auf. Wir beratschlagten gerade wann ich den Termin am besten lege als ein Volontär vorbeikahm und uns aufklährte, daß die Wartezeit derzeit ca. 45 min betrage und ob wir auch alle den Ausweis dabei hätten. Als er sah, daß meine Frau schwanger war (ist ja auch schwerlich zu übersehen) bat er uns ihm zu folgen. Wir waren ein wenig verwundert, folgten aber. Ich dachte, daß wir nun vielleicht nicht anstehen müßten um den Termin zu vereinbaren sondern direkt in die Baracke dürften. Aber er ging schnur stracks daran vorbei und zur Sicherheitsschleuße  auf der anderen Seite der Straße. Ehe wir uns versahen standen wir vor einem Herrn, der nach unseren Ausweisen fragte und uns durch den Metaldetektor schleußte. Peinlich war mir, daß ich in meiner Tasche, die ich ja hauptsächlich zum Cachen habe ein Taschenmesser war, daß ich nun abzugeben hatte. Ich wurde behandelt, als wäre ich mit einer Mordwaffe unterwegs. Da ich daran garnicht gedacht hatte dauerte es eine ganze Weile, bis ich dieses Monstrum fand. Aber dann ging es auch schon die Treppen zum Reichstag hinauf und schwups waren wir oben. Auch dort gibt es übrigens eine hübsche und vor allem sehr saubere Toilette. Wir konnten es garnicht glauben. Wir hatten kaum 2 Minuten gewartet und jetzt waren wir dabei mit Audioguid im Ohr die Kuppel zu erklimmen. Herrlich und das auch noch zusammen. Meine Frau konnte ja schließlich schlecht protestieren. Es war toll! Einfach toll. Auf dem Abwertsweg begann es zu regnen und da wir morgends bei strahlendem Wetter nur mit kurzen Hosen und T-Shirt losgelaufen waren wurde es dort oben auf der Terasse nun sehr ungemütlich und kalt, da wir um die halbe Kuppel zum Ausgang durch den Regen laufen mußten. Unten angekommen sahen wir, daß die Menschen die hinter uns in der Schlange gestanden hatten noch immer vor dem Container standen und nun klatsch nass waren. Was hatten wir doch für ein Glück.

Da wir nun frohren mußten wir…. Na ? ja ganu Shoppen gehen. Nicht ahnend, daß das Sonycenter keine Läden enthält sondern vor allem Restaurants machten wir uns durch den Wald auf den Weg dort hin. Frierend ignorierten wir das Essen und suchten weiter. Schließlich fanden wir noch einen offenen Laden am Potzdamer Platz, mit Toilette allerdings keine Jacken. Die fanden wir allerdings im Ausverkauf bei einem Intersport laden. Und da meine Frau mit Bauch bisher zu kurz gekommen ist schlug sie nun richtig zu. Wo findet man auch gleich 3 Jacken die einem in dem Zustand noch passen?

Auf dem Heimweg wollten wir arme Menschen aus der Provinz mal Großstadtfutter genießen und ließen uns zu einem Abendessen bei KFC nieder. Naja deswegen muß ich nicht nach Berlin ziehen. Doch dann der Schock. Unser Bus fuhr nur bis 10 Uhr in die Richtung aus der wir gekommen sind. Zum Glück fanden wir am Bhf Zoo jemanden, der nicht so ganz abgefuckt aussah und uns den richtigen zeigen konnte. Wir mußten zwar eine Stückchen länger laufen aber zum Schluß kamen wir doch zuhause an.

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